OSTEOPATHIE - PhysioSport Köln

Als Bestandteil der konservativen Therapie in der Behandlung von Leistenbeschwerden in der MediaPark Klinik wird in der Osteopathie eine standarisierte osteopathische Diagnostik und Behandlung durchgeführt.

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform mit der Funktionsstörungen im gesamten menschlichen Körper diagnostiziert und behandelt werden können. Die osteopathische Behandlung kommt deshalb sehr häufig bei funktionellen Beschwerden zum Einsatz, also gerade dann, wenn eine ausführliche ärztliche Diagnostik keine eindeutigen Befunde feststellen kann. Dies kann unter anderem bei der sogenannten „Sportlerleiste“ (Sportsman´s Groin) oder wiederkehrenden Leistenzerrungen mit Leistenschmerzen der Fall sein.

Das Osteopathie-Team von PhysioSport Köln verfügt dabei über jahrelange Erfahrung in der Behandlung insbesondere dieser Beschwerdebilder, auch in Verbindung zum Spitzensport.

Anamnese bei Leistenbeschwerden

Auf Basis aller bisher gesammelten Befunde beginnt die osteopathische Behandlung mit der Anamnese in welcher unter anderem folgende Fragen geklärt werden.:

  • Wann treten die Beschwerden auf? Wann traten die Beschwerden erstmals auf?
  • Wie werden die Beschwerden charakterisiert?
  • Wo genau treten die Beschwerden auf?

Untersuchung des Körpers und der Leistengegend

Auf Basis der Anamnese erfolgt dann eine standarisierte osteopathische Untersuchung. Die Untersuchung umfasst eine manuelle Befunderhebung des ganzen Körpers unter besonderer Berücksichtigung des gesamten Beckens.

Es wird dabei ein besonderer Focus auf das Diagnostizieren von funktionellen Zusammenhängen im Körper gelegt. Hierbei wird beispielsweise untersucht, welche möglichen muskuloskelettalen, faszialen, viszeralen und neuronalen Befunde mit den Beschwerden korrelieren oder diese beeinflussen. In der Praxis können bei Leisten- und Adduktorenbeschwerden oftmals Zusammenhänge mit einer Vielzahl verschiedener osteopathischer Dysfunktionen gefunden werden.

Diese können sein:

  • Fortgeleitete Spannungen über aufsteigende fasziale Ketten im Bereich Fuß und Knie
  • Dysfunktionen der Lendenwirbelsäule, des Kreuzbeins und der Darmbeine
  • Auffälligkeiten im Bereich der Organe des kleinen Beckens z. B. der Blase
  • Spannungserhöhung des M. iliopsoas, unter anderem in Verbindungen mit osteopathischen Dysfunktionen der Niere und des Urethers
  • Funktionelle Befunde im Bereich des Adduktorenkanals beispielsweise der V. femoralis

Behandlung von Leistenschmerzen

Anschließend erfolgt eine manuelle Behandlung. Hier werden die gefundenen Auffälligkeiten der verschiedenen Körpersysteme behandelt, um so die inhärente Selbstheilung des Körpers anzuregen. Hierbei kommen unter anderen spezielle direkte und indirekte osteopathische Techniken, aber auch chiropraktische oder fasziale Techniken zum Einsatz.

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